Ende 2023 wurde das Angebot mit dem Ziel eingeführt, junge Erwachsene nach den Corona-Lockdowns zu animieren, ihre Zeit draußen in Kinos, bei Konzerten oder in Museen zu verbringen. Zweihundert Euro Guthaben gab es bei Projektstart für Jugendliche, die in dem Jahr achtzehn wurden. "Wir wollen den Weg in die Kultur öffnen", so die damalige Kulturstaatsministerin Roth. Und das auf Augenhöhe mit den Jugendlichen, durch Kulturangebote, die sie auch wahrnehmen wollen – wie Kinobesuche.
Kulturstaatsminister Weimer hat weitere Kritikpunkte: Jugendliche aus ländlichen Gebieten oder aus "sozial-vulnerablen Gruppen" seien nicht genügend angesprochen worden. Und: Viele der Jugendlichen gingen einfach nur ins Kino oder kauften sich Comics. "Das war nicht die Intention des KulturPasses", sagt Weimar.
Na also was denn jetzt?! Da will man Kinobesuche fördern, dann gehen die Angesprochenen ins Kino und es ist auch wieder nicht richtig.