this post was submitted on 23 Feb 2026
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tja
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Was willst du machen. 🤷🏼♀️🤷🏾♂️🤷🏽
Da machste nichts…
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Und der Mindestlohn gibt einem die Möglichkeit, über die Runden zu kommen für 40h die Woche Arbeit.
Wenn es Deutsche nicht machen, machen es Ausländer, die dann von der Hand in den Mund leben, in Verhältnissen, die unter aller Sau sind, mit Essen, das mit Plastikfraß noch freundlich beschrieben ist, um dann das, was sie übrig behalten, nach Hause zu schicken. Warum sonst sind solche unbeliebten Jobs wie bei Tönnies am Fließband zu stehen oder als Pflegekraft zu arbeiten eher mit Ausländern besetzt, die aus Niedringlohnländern stammen, als mit Deutschen?
Ich verstehe, worauf Du hinaus willst: Wenn der Mindestlohn wegfällt und die AG nicht mehr Leute für 7,50€ oder 5€ pro Stunde finden, wird der Lohn steigen. Doch auch nur bis dorthin, wo sie genug Leute finden. Wenn ich mir die Leute anschaue, wäre das weit unter dem Mindestlohnniveau. (Oben beschrieben warum.) Soll heißen: Wenn der Mindestlohn wegfällt, wird das Lohnniveau sinken, weil mehr AN aus dem Ausland kommen oder deutsche AN (das klingt jetzt polemisch) sich zu fein sind, jeden Job anzunehmen.
Wo wir gerade bei "zu fein" sind: Selbst gut ausgebildete Akademiker frisch von der Uni finden immer weniger Arbeitsplätze.
Ich würde mir da gerne einen eher starken Staat wünschen, der nicht dem Kapitalismus zuspielt und aus einer Wirtschaftsform auch eine Gesellschaftsform macht. Das wird auf Dauer nicht gut gehen, denn die unsichtbare Hand des Markts hat bisher nie wirklich greifen können, weil die Kapitalisten immer wieder durch Regierungen begünstigt und gerettet wurden, denn es hätte den kompletten Markt zerlegt (siehe Bankenkrise). Ergo: In meinen Augen funktioniert es so nicht, der Staat muss eingreifen, damit die Gesellschaft lebensfähig bleibt.
Edit: Was mir gerade auffällt: Das Lohndumping wird sich auch schon durch die angekündigte Arbeitsmarktreform fortsetzen. Dass man jetzt jeden Job annehmen muss, weil einem sofort Leistungen gestrichen werden, ist halt auch am Ziel vorbei. "Oh, sie sind Akademiker, ja, aber wir haben gerade keine Jobs für ihren Bereich als Mechatroniker. Aber wir haben hier noch eine 20h die Woche Putzkolonne, die könnten sie doch machen."
Wenn es eine Nachfrage nach Arbeitern gibt, würde es ein bisschen mehr sein, was nach der Woche übrig bleibt.
Woran der Deutsche selber Schuld ist. Sozial wäre gewesen, weltweit die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen. Wir haben es vorgezogen, von neokolonialen Beziehungen zu profitieren.
Genau
Siehe China, wieviele Arbeiter gebraucht werden. Wir könnten beliebig Arbeitskräfte aufnehmen. Solange die Arbeitsplätze da sind, stimmt auch der Lohn.
Angebot und Nachfrage. Bei Akademikern hält sich mein Mitleid in Grenzen, wenn sie nach einem Studium unsere Gesellschaft nicht verstehen und nicht ihre eigenen Arbeitsplätze schaffen.
kurz vorher:
Der Staat wird von den genannten Kapitalisten kontrolliert. Diesem Staat die Lohngerechtigkeit zu überlassen ist fahrlässig.
Klar. Wäre kein Problem, wenn wir die Energie in die Schaffung von Arbeitsplätzen gesteckt hätten.
Oder erreicht es. Ist halt die Frage, was gewollt ist. Diese Abhängigkeit kann nur durch eine hohe Nachfrage nach Arbeitern durchbrochen werden.
Ich gehe mit deiner These "Abschaffen des Mindestlohns erzeugt Arbeitsplätze" nicht konform. Ich würde dich gerne bitten, dass einmal genau zu erklären wie das vonstatten gehen soll.
Ich auch nicht, weil das nicht meine These ist.
Meine These ist, dass Lohngerechtigkeit nicht durch Mindestlohn sondern durch Wettbewerb um Arbeitskräfte erreicht wird.
Es muss etwas gemacht werden. Statt aber Energie in den Mindestlohn zu stecken ist es viel sinnvoller, dafür zu sorgen, dass es so viele Arbeitsplätze gibt, dass sich jeder einen Job zu guten Konditionen aussuchen kann.
Der Vorteil ist, dass dies auch dem einfachen Arbeiter zu einem würdevollen Stand in der Gesellschaft verhilft. Statt ständig dafür demonstrieren und betteln zu müssen, dass neoliberale Parteien den Mindestlohn anpassen erhält jeder einen Lohn gemäß seiner Wertschöpfung.