114
Reiche-Pläne entfachen Debatte: Ministerin will private Solar-Besitzer zur Kasse bitten
(www.t-online.de)
Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:
___
Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":
___
Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___
Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org
___
Also der Vorschlag mit einer fixen, ziemlich saftigen Anschlussgebühr ist offensichtlich unpopulär und ein Instrument, dass den PV-Ausbau verhindert.
Aber wir können hier jetzt, wie üblich stänkern mit "Buh! Lobbyinteressen!", "Vetternwirtschaft!", "Reiche doof!", und da bin ich ja auch immer gern dabei, aber konstruktiv ist das nu auch nicht.
Bei Lichte betrachtet (am besten Sonnenlicht) müssen wir doch anerkennen, dass diese Form der dezentrale Energieerzeugung, so sinnvoll sie auch ist, eine Herausforderung für den wirtschaftlichen Betrieb eines Stromnetzes darstellt.
Egal ob mit Akku oder nicht, führt eine sinnvoll genutzte private Solaranlage ja immer dazu, dass weniger Strom aus dem Netz verbraucht wird; selbst mit Akku aber nicht dazu, dass die Lastspitzen, auf die das Netz ausgelegt werden muss verringert werden. Denn an trüben Wintertagen läuft ein wirtschaftlich ausgelegter Akku zwangsläufig spätestens am Nachmittag dann doch leer und man will dann aber trotzdem weiterhin uneingeschränkt seine Geräte nutzen, bzw. zukünftig seine Bude heizen/sein Auto laden können. Das ist weder den Leuten, noch der Technologie vorzuwerfen, aber ergibt einfach das Problem, dass die Netzbetreiber weniger (verbrauchsabhängiges) Netzentgelt bekommen, aber das Netz im gleichen Maße aufrechterhalten, bzw. sogar noch ausbauen müssten (wegen prognostisch eher höheren Lasten durch z.B. E-Auto und Wärmepumpe). Selbst wenn man keine übertriebenen Gewinnabsichten unterstellt, ist das doch eine Problematik, die man lösen muss um ein Stromnetz wirtschaftlich betreiben zu können; wirtschaftlich im Sinne von kostendeckend, bedürfniserfüllend und finanziell nachhaltig tragbar.
Ich fände es besser, wenn wir hier einen konstruktiven Austausch finden, wie man das organisiert kriegen soll.
Lol.
xD