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Versicherer haben bei Millionen Zusatzrentenverträgen die geplanten Auszahlungen gekürzt. Nun hat der BGH ein Machtwort gesprochen. Es geht um viel Geld.

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Für 132 Millionen Euro entsteht mit der D João II ein Marineschiff, das ausschließlich Drohnen transportiert und steuert – als Reaktion auf Russlands Aktivitäten.

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Die Gewerkschaft ver.di hat für Montag bundesweite Streiks im kommunalen Nahverkehr angekündigt. Vielerorts dürften Busse und Bahnen stillstehen. Ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen für etwa 100.000 Beschäftigte.

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Deutschland verfügt über die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Ökonomisch spielen sie kaum noch eine Rolle, politisch und psychologisch dagegen umso mehr, sagt die Ökonomin Ulrike Neyer im Interview.

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Wir haben euch gefragt, was ihr von dem CDU-Vorstoß, das Recht auf Teilzeitarbeit zu beschneiden, haltet. Eure Meinung ist ziemlich deutlich.

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Kurz vor dem Kinostart hat Südafrikas größter Filmverleih eine neue Doku über die First Lady der USA aus dem Programm genommen. Begründung: das "aktuelle Klima". Rechte US-Kommentatoren sind empört.

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Findet Europa seine Rolle – gegen Putin, aber auch Trump? Bei Caren Miosga kritisiert Boris Pistorius den US-Präsidenten. Und die Runde sagt: Der EU geht die Zeit aus.

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Deutschland weist einen russischen Botschaftsmitarbeiter aus, der für den russischen Geheimdienst gearbeitet haben soll. Der Fall steht im Zusammenhang mit der Festnahme einer mutmaßlichen Spionin am Mittwoch. Sie sitzt in Untersuchungshaft.

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Kanadas Premier Carney hat in Davos Donald Trump die Stirn geboten. Daran sollten sich die Europäer ein Beispiel nehmen. Es ist höchste Zeit, dass die EU und Kanada enger zusammenrücken.

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Milliardär*innen besitzen so viel wie nie zuvor. Im letzten Jahr ist ihr Vermögen um weitere 2,5 Billionen US-Dollar gewachsen – dieser Anstieg entspricht fast dem gesamten Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung.

Der neue Ungleichheits-Bericht zeigt: Die Macht der Superreichen gefährdet die Demokratie. Wir müssen ihren extremen Reichtum angemessen besteuern, in soziale Gerechtigkeit investieren und Mittel für Entwicklungszusammenarbeit wieder erhöhen.

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Die Entscheidung des EU-Parlaments, das Mercosur-Abkommen gerichtlich prüfen zu lassen, stößt weiter auf Kritik. Außenminister Wadephul warnt vor Verzögerungen, Vertrauensverlust und geopolitischen Folgen. Auch ein Grünen-Spitzenpolitiker reagiert mit Unverständnis. Außenminister Johann Wadephul hat die Entscheidung des Europäischen Parlaments zum Mercosur-Handelsabkommen zwischen der EU und vier südamerikanischen Ländern als "sehr großen politischen Fehler" bezeichnet. "Das ist eine große Fehlentscheidung der EU-Kommission gewesen, geostrategisch", so Wadephul im Deutschlandfunk. Der mit Hilfe der deutschen Grünen nur knapp zustande gekommene Mehrheitsbeschluss, das nach jahrelangen Verhandlungen unterzeichnete Abkommen nun noch gerichtlich prüfen zu lassen, sei "ein schwerer Rückschlag", sagte der CDU-Politiker. Das Votum bedeute mindestens "eine erhebliche Zeitverzögerung", sie koste jedoch auch politisches Vertrauen, so Wadephul.

Die Mercosur-Staaten erhoffen sich davon unter anderem einen stärkeren Export etwa von Rindfleisch und Landwirtschaftsprodukten, für europäische Staaten könnte das Abkommen den Export von Autos und Maschinen, aber auch von Käse und Wein ankurbeln. "Muss eine Lehrstunde sein" Er fände es "bedauerlich", dass die Abstimmung mit einer Mehrheit aus dem "sehr rechten Spektrum" zustande gekommen sei, so Wadephul. Wer von einer Brandmauer spreche, müsse diesen Ansprüchen selbst gerecht werden: "Und daran sind die Grünen im Europarlament jedenfalls in dieser Woche gescheitert". Die meisten deutschen Grünen-Abgeordnete hatten am Mittwoch wie auch die rechten Kräfte im Europaparlament inklusive der AfD dafür gestimmt, das Abkommen mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) überprüfen zu lassen. Ohne die Stimmen der Grünen wäre es nicht zur Überprüfung gekommen.

Wadephul für provisorisches Einsetzen Man müsse sich fragen, ob das eine "verantwortbare und richtige" Politik sei, so der CDU-Politiker. "Sie wird jedenfalls den europäischen Ansprüchen nicht gerecht." Eine derartige Abstimmung dürfe nicht noch einmal passieren: "Das muss für uns eine Lehrstunde sein". Wie lange es dauert, bis die Luxemburger Richterinnen und Richter ihre Einschätzung vorlegen werden, ist unklar. Er hoffe, dass sich die EU-Kommission dazu entscheiden würde, das Abkommen zunächst provisorisch anzuwenden - "und zwar möglichst schnell", so Wadephul. Dafür müsse eines der beteiligten südamerikanischen Länder das Abkommen vorab unterzeichnen.

Kritik auch aus anderen Parteien Kritik an der Entscheidung des EU-Parlament kommt auch von dessen ehemaligem Präsidenten Martin Schulz. Er nannte das Ausbremsen des Abkommens "problematisch". Es handele sich um eine Entscheidung, die gegen die Interessen der EU gerichtet sei, so Schulz im ARD-Interview. Dies habe man in den nationalen Hauptstädten berechtigterweise mit Entsetzen zur Kenntnis genommen, so der SPD-Politiker. Auch innerhalb der Grünen reißt die Kritik am Abstimmungsverhalten der eigenen EU-Abgeordneten nicht ab. Der ehemalige Bundesminister für Landwirtschaft, Cem Özdemir, nannte die Abstimmung ebenfalls einen Fehler. "Wer soll denn mit uns noch Abkommen verhandeln, wenn wir mehr als 20 Jahre dafür brauchen?", so Özdemir im ZDF.

Zeichen gegen Trump Das Abkommen mit den vier Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay wurde vergangene Woche nach mehr als 25 Jahre dauernden Verhandlungen besiegelt. Es soll eine der weltweit größten Freihandelszonen mit mehr als 700 Millionen Einwohnern schaffen und ist auch als Zeichen gegen die protektionistische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump zu verstehen. Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen angekurbelt werden. In Europa gibt es allerdings auch erhebliche Kritik an dem Abkommen, insbesondere von Landwirten aus Polen und Frankreich. Sie befürchten, dass das Abkommen zu Billigimporten südamerikanischer Waren führen wird.

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