Alternativen für Deutschland

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Die Hoffnungsecke Deutschlands.

Erneuerbare Energien, Kleinparteien die für die Rechte aller sind, grüne Weiden, Steuerhinterzieher die vor Gericht kommen, Gemeinden die ÖPNV ausbauen, Schulen die auf quelloffene Software wechseln, Balkonkraftwerke, Gebäudeisolierung, Hanflegalisierung, alles was euch Hoffnung gibt für dieses Land.

Regeln

  1. Nein, die sind wir nicht
  2. Positiv bleiben, echte Alternativen gibts
  3. Schadenfreude bitte draußen lassen
  4. Wir lieben Tiere, gerne teilen
  5. Genug Regeln, ne? Entspannt euch, seid nett zu einander

Icon von francesco_rollandin

founded 1 month ago
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Ist praktisch ein langes Laufbild aber trotzdem interessant.

Dieser Ingenieur aus Dresden hat ein Windrad entwickelt, dass mehr als doppelt so viel Strom liefert wie jede Alternative und das auch noch rund um die Uhr – grundlastfähig! (Quelle 1, 2, I)

Es kann überall in ganz Deutschland genutzt werden – und das auch dort, wo eigentlich kein Wind für Windräder verfügbar ist. (Quelle 1, 2, I)

Nun wird das erste dieser Art endlich gebaut. In Klettwitz, 50km nördlich von Dresden: Es handelt sich um das größte Windrad der Welt, bis zu 365m hoch und versorgt alleine ganze 6000 Haushalte! (Quelle 1, 2, I)

Der Geniestreich: Das ermöglicht Windkraft in zwei Stockwerken. Erschlossen wird ein vollkommen neuer Raum und das ohne, dass man neue Flächen bebauenmuss, man ergänzt vorhandene Parks einfach um eine 2. Etage.

Tausende solcher gigantischen Anlagen könnte man einfach in bestehenden Windparks ergänzen. Und das Beste: Notwendig ist dafür keine neue Großproduktion! (Quelle I)

Das Windrad wurde so konzipiert, dass man den Großteil der Komponenten mit lokalen Stahlbauern umsetzen kann. Man nutzt jetzt und zukünftig erstmals für Windkraft vor allem die Wirtschaftskraft vor Ort!

Nicht nur haben wir mit dem Erfinder und leitenden Entwickler Prof. Jochen Großmann gesprochen, sondern auch mit dem Bürgermeister und einem Stahlbauer vor Ort.

Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, die zeigt, wie viel Innovationskraft Deutschland und gerade auch der Osten wirklich besitzt!

Und was möglich wäre, wenn Deutschland einfach mal macht, anstatt nur zu reden!

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2016 ist der sechsjährige Ahmed mit seinem Vater von Syrien nach Deutschland geflohen. Vom Krieg traumatisiert beginnt er zu stottern. Zwei Jahre später sprechen beide fließend Deutsch. Ahmed geht zur Schule, sein Vater arbeitet als Friseur. Was ist passiert? Integration ist passiert.

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Kann Deutschland zu 100% mit erneuerbarem Strom versorgt werden – sicher und günstig? Prof. Christian Jochum hat eine Simulationsstudie auf Basis realer Stunden-Daten (2022–2025) durchgeführt. ► Ergebnis: ⚡ Nur ~2 Tage Speicher nötig ⚡ 0,09 €/kWh Stromkosten ⚡ 90% Überschuss-Energie möglich Ist die Energiewende einfacher als gedacht? Oder übersehen wir systemische Blockaden? Wir diskutieren Zahlen, Speicher-Mythen, Überschuss-Potenziale und die Frage:Was fehlt politisch, um das umzusetzen?

► Die Studie von Dr. Jochum: hlbrm.pur.hebis.de/xmlui/handle/123456789/441

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Einfach den alten Verbrennungsmotor rausschmeißen und einen E-Antrieb einbauen: Gibt’s schon länger bei Oldtimern. Aber ginge das auch im großen Stil für Millionen von Verbrenner- und Dieselfahrzeugen? Die SWR STORY zeigt, dass solche Umrüstungen für viele Verbrennungsfahrzeuge technisch machbar und ökologisch sinnvoll sind. Und: dass sich der Umbau auch rechnen kann. Eine unterschätzte Chance für die Verkehrswende?

Johannes Hübner zum Beispiel: mit seinem VW Touran fährt er seit einiger Zeit nicht mehr zu Zapf- sondern zu E-Ladesäulen. Hübner ist einer der Pioniere des sogenannten „Retrofit“ – der Umwandlung von Verbrennern in Elektrofahrzeuge. Sein Touran ist inzwischen 21 Jahre alt und funktioniert einwandfrei. „Wir haben die größten Fehlerquellen ausgebaut, und das sind halt Motor, Kühlsystem, Auspuff“ sagt Hübner in der SWR-Dokumentation. „Also das ist schon mal kein Grund mehr ihn zu verschrotten. Die Elektrotechnik wird auf jeden Fall länger halten als alles drum herum“. Hübner ist Elektroingenieur und hat in den Umbau in Eigenregie viele hundert Arbeitsstunden gesteckt.

Doch inzwischen geht es auch einfacher: einige Firmen haben sich auf Retrofits spezialisiert und bieten Bausätze oder komplette Umbauten an. Die Firma E-Revolt in Dachau zum Beispiel hat einen Umrüstsatz für den VW Golf 7 entwickelt, für eines der meistverkauften Autos in Deutschland. „Wenn wir schnell eine Trendwende in der Elektromobilität hinbekommen wollen, dann führt um die Umrüstung kein Weg vorbei“ sagt Ralf Schollenberger. Er ist einer der Gründer des Startups und verweist auf die 250 Millionen Verbrenner, die auf europäischen Straßen fahren. Aus seiner Sicht sind Umrüstungen ein ergänzender Baustein, der dafür sorgen kann, dass wir schneller emissionsfrei fahren können.

Wirtschaftlichkeitsrechnung überrascht Am Ende dürfte der Preis entscheiden. Zwischen 12.000 und 15.000 Euro veranschlagt E-Revolt für den Umbau. Lohnt sich diese Investition für Fahrzeugbesitzer? „Die Wirtschaftlichkeitsrechnung war tatsächlich überraschend“ sagt Michael Krail, Verkehrsexperte am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung. Er hat für den SWR-Film eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellt hat. Demnach amortisiert sich die Investition beim Umbau eines 10 Jahre alten VW Golf Diesel nach sieben Jahren, bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 14.000 km pro Jahr.

Staatliche Retrofit-Förderung in Frankreich Staatliche Förderungen wie etwa in Frankreich könnten Verbrenner-Umbauten deutlich attraktiver machen. Dort können Privatpersonen bis zu 5000 E Förderung für den Umbau beantragen. Anders als in Frankreich hält das Bundesverkehrsministerium auf SWR-Anfrage eine „serielle Umrüstung von PKW wirtschaftlich nicht für sinnvoll“. In anderen Ländern sieht man das anders. So auch in Äthiopien, das gerade eine rasante Verkehrswende hinlegt. Die Regierung hat 2024 als erstes Land ein Einfuhrverbot für neue Verbrennerfahrzeuge erlassen und setzt stark auf erneuerbare Energie. Davon hat das Land reichlich – und bei Strompreisen von rund 0,5 Ct pro Kilowattstunde ist elektrisch fahren hier besonders attraktiv. Entsprechend interessant ist daher auch der Umbau von alten und sehr alten Verbrennungsfahrzeugen. Und das sind in Äthiopien immer noch die meisten.

Günstige Retrofits für Afrika In Addis Abeba hat sich das Startup UEMT gegründet, das die Umrüstung in Afrika vorantreiben will. Eshetu Mekonnen aus Böblingen berät das junge Unternehmen. Seit 35 Jahren arbeitet der gebürtige Äthiopier als Ingenieur für Mercedes Benz. Und will mit seinen Erfahrungen seinem Heimatland helfen: „Dort fahren so viele Schrottautos, produzieren viel mehr Abgas als hier. Warum sollen wir das Land nicht vor dieser Umweltkatastrophe schützen?“ Die Technik und ein Prototyp sind schon da: ein umgerüsteter Mercedes 200E, Baujahr 1982. Die Reichweite liegt bei etwa 150 Kilometern. Nicht viel, aber für die meisten Wege in der Hauptstadt reicht es. Der Preis für die Umrüstung soll dort zwischen 2000 und 5000 Euro liegen.

Bislang wenig Interesse in Deutschland Solche Umrüstkonzepte scheinen in anderen Ländern mehr politisches Interesse zu wecken als in Deutschland. Jüngst bekam das Überlinger Startup E-Revolt Besuch von einer malaysischen Regierungsorganisation. Auch andere Länder wie Norwegen zeigen Interesse und stellen staatliche Förderung in Aussicht. Interesse, das in Deutschland noch auf sich warten lässt.

SWR STORY: Mein Verbrenner wird elektrisch. Lohnt sich der Umbau? Vom 17.11.25 #swrdoku #swr Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem Zeitpunkt der Ausstrahlung und wurden seitdem nicht aktualisiert.

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Die Grünen @GrueneBundestag@gruene.social, Die Linke in Berlin @Linksfraktion_Berlin@berlin.social , und selbst Die Partei hat ihre eigene instanz! https://die-partei.social/

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Elektro-Busse sind in Deutschland inzwischen bereits Normalität auf den Straßen, während Wasserstoff-Busse mit Brennstoffzellen weiterhin nur eher selten genutzt werden – das zeigt eine aktuelle Veröffentlichung von PWC. Das Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsnetzwerk PricewaterhouseCoopers International hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) der vorherigen Bundesregierung eine begleitende Untersuchung zur Förderung von Elektro-Bussen im Öffentlichen Personennahverkehr vorgenommen und nun im „E-Bus-Radar 2026“ Ergebnisse daraus sowie aus weiteren Untersuchungen veröffentlicht.