this post was submitted on 30 Sep 2026
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Deutschland

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About Sammelbecken für deutsche Kartoffeln und ihre Nachrichten, Geschichten, Diskussionen über Deutschland.

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Also es ist so das ich nun seit knapp 3 Monaten in einer Werkstadt für Behinderte Menschen Arbeite aka WfBM arbeite >.>
Nun denn kann man sich vorstellen das ich sowas schon immer als total bescheuerte Idee gefunden habe jetz abseites davon "wie Schlau ich bin" oder so bezüglich ABschluss etc >.>
Aber es ist nunmal so das ich dort Arbeiten muss weil ich davor 4 Jahre Arbeitslos war und nur hab und zu mal was bekommen habe sei es via Aufträge bezüglich Programmieren oder Zeichnen >.>
Basically hats Arbeitsamt mich dazu gedrängt weil ich aufm Ersten Arbeitsmarkt nicht finde >.>
Nun bin ich aber an nem Punkt nach 3 Monaten wo ich mir gedacht hab "okay ich versuch mich wenigstens irgendwie einzugewöhnen" und puste kuchen >.>
Ich bin seit 3 Monaten und bzw. gestern schon an dem Punkt wo ich im Bad zuhause Weine erstmal weil es mich komplett zerstört und zerfrisst jeden Morgen aufzustehen und da hin zu gehen :(
Mein ARbeitsweg ist btw so circa ne Stunde mitm Zug und Öffis >.>
Ich habe allerdings noch so circa 1800€ Schulden noch die ich abbezahlen muss wegen "Luxus Güttern" basically also so Video SPiele und ANime Merch und so n Kram >.>
Bekomme aber nur so knapp 700€ weswegen eigentlich so alles nur für Schulden draufzuhauen Monatlich einfach ne Scheiß Lage ist :(
Ich bin halt komplett in ner Zwickmühle und weiß nichtmal welchen Weg ich einschlagen muss bzw. will :(
So ich bin zwar auf nem Guten Weg die abzubezahlen aber generell ist der komplette für mich ne Katastrophe :(
Weil selbst wenn ich davon ausgehe das meine Eltern mich noch bei mir wohnen lassen wie soll ich meine Schulden abbezahlen in dem Sinne >.>
Ich will am liebsten einfach alles abbrechen und sagen ne und fertig :(
Der Job selbst wenn ich zuhause ankomm saugt mir halt alles raus was ich für andere projekte gerne machen würde :(
Und ich arbeite nur 4 Stunden X_X
So das muss man sich mal ergeben ich bin nach 4 Stunden schon komplett am Arsch und dann Guilt Tripped mich meine Mutter weil sie mir sonst nix mehr zahlt (Bekomme so 300€ Taschengeld noch oben drauf was aber für die Schulden geht) und es ist halt einfach alles so ein Wirr Warr :(
Mein Vater ist wenigstens verständlich aber selbst er ist realistisch das selbst wenn ich mich noch mal bei nem Artuzt bzw. Psychologen testen lasse das da immernoch nix rauskommt weil ich ja noch "Jung und Gesund" bin :(
Am liebsten wärs halt wirklich von wegen Abbrechen und "das Leben leben" also im Sinne von einfach auf mich Konzentrieren und auf meine Sachen die ich so mag bezüglich Hobby Projekte und etc >.>
Aber natürlich bin ich mir auch bewusst in was für ne Kack Lage ich bin und das mir meine Mutter wieder den Kopf abreißen wird so wie sie es mir immer droht :(
Vorallem ich bin 23 ich hab noch in der Theorie ne Möglichkeit irgendwie woanders ne STelle zu finden >.>
Aber versuch des erstmal mit nem Lebenslauf der voller Lücken ist >.>
Ich hab halt keine Lust wieder komplett Crashout zu gehen am Ende :(
Sorry für das komplette Chaos dieses Posts aber ich weiß halt auch nicht mehr weiter :(
So nennt mich Faul aber ich will nicht mehr diese Kacke weitermachen die ich jetz mache :(
So ich hatte davor nen Job bei DHL in der Paketsortierung für 4 Stunden Paketesortieren hat mir soviel mehr Spaß gemqacht als die Kacke die ich jetz mache für 4 Stunden >.>

top 10 comments
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[–] connaisseur@feddit.org 31 points 4 days ago (2 children)

Das willst du wahrscheinlich nicht hören, aber: von nichts kommt nichts. Wenn du mit 23 Jahren schon vierstellige Schulden für nicht lebensnotwendige Dinge hast, seit du 19 bist arbeitslos bist aber mit 4h Arbeit am Tag schon überfordert bist… wie willst du deinen Lebensunterhalt stabil in Zukunft bestreiten? Wie willst du unabhängig leben und wohnen können? Also: Mach dir nen Plan, was du gut kannst, was dich interessiert und womit du deine Zeit verbringen willst. Schau dass du irgendwie für diese Themen ne Ausbildung organisieren kannst, das hilft vermutlich mehr als irgendwelche rein schulischen Ausbildungen. Und dann schau auf Ausbildungsmessen, Jobmessen, Internetseiten von Unternehmen in deiner Nähe, evtl. über Vitamin B aus dem Freundes/Bekanntenkreis und leg dich ins Zeug. Wenn du da den Fuß in der Tür hast und dich engagierst, interessiert sich irgendwann keiner mehr für den bisherigen Lebenslauf. Bring dein Leben in geordnete Bahnen, wenn du das nicht selbst willst und tust, kannst du nicht erwarten, dass es jemand anderes für dich macht.

[–] Tacky4092@feddit.org 5 points 4 days ago
[–] RetroHax@feddit.org 1 points 4 days ago (1 children)

Ich hab halt schon 3 Praktikas hintermir im IT Bereich (1 WebDev und 2 Embedded Bereich) und halt überall Gute Ergebenisse bekommen >.>
bzw. generell wo ich angestellt war hatte ich nur positives Feedback aber am Ende wollte mich trotzdem niemand einstellen :(
und das Frustet natürlich noch mehr und dadurch konnt man ja in so downward Spiral von dem her wo man irgendwann keinen bock mehr hat >.>
Und es nicht so das ich komplett mit 4 Stunden überfordert bin >.>
Es ist eher dieses Früher Aufstehen in dem Sinne tatsächlich :0

[–] connaisseur@feddit.org 6 points 3 days ago

Wenn Web Development oder Embedded Development was wäre, dann schau welche Firmen in deiner Nähe da jemanden suchen. Es ist völlig klar dass in der momentanen wirtschaftlichen Lage viele Unternehmen zögerlich sind. Aber es läuft nicht überall schlecht, andere Unternehmen haben mehr als genug Arbeit. Die musst du finden und sie von dir überzeugen. Schau welche Möglichkeiten zur beruflichen Ausbildung möglich sind. Wenn dich das Amt nervt, schau dass du wenigstens Kurse aus einem Bereich machen kannst, die zu den Themen passen mit denen du dich beruflich beschäftigen willst. Das relevante ist: mach was. Es fällt nichts vom Himmel. Und wenn es bedeutet dass du früher aufstehen musst als du willst, dann kämpf dich erst einmal durch - aber mach was.

[–] baleanar@discuss.tchncs.de 6 points 3 days ago* (last edited 3 days ago)

Nummer 1: es wird besser, mein Bester. Glaub dran. Du hast Eltern die für dch Sorgen also hast erstmal ne stabile Grundlage um etwas aufzubauen. Vertraue mir, das hat nicht jeder.

Es ist nicht aussichtslos. Du liebst Animes und Spiele. Versetze dich in die Lagen der Helden da. Die haben nicht immer alles gewonnen und mussten jede Menge Scheiße mitmachen. Die Helden hatten immer Hilfe, haben auch von ihren Fehlern gelernt und wurden immer besser. Welche Fehler hast du gemacht? Wie könntest du besser werden? Es muss nicht auf einen Schlag besser werden, dazu hast du dein ganzes Leben, aber mach dir Pläne. Kleine, bis große. Schaffe jeden Tag etwas kleines um zum großen hin zu arbeiten.

Ohne dich gut zu kennen, Handwerker werden händeringend gesucht. Es ist möglich eine Lehre zu beginnen während du noch zu Hause wohnst. Kannst auch studieren. Mit BAföG kannst du vom Staat unterstützt werden. Kannst einfach ne KI fragen welche Unterstützung vom Staat du kriegen kannst. Um Schulden nicht aufzubauen kannst du eine Debitkarte holen womit du keinen Kredit aufnehmen kannst: 0€ auf dem Konto sind 0€ und weniger kann es nicht werden. Und nie auf Ratenzahlung klicken. Das ist immer teurer.

Für junge Leute ist es schon hart, aber grab die keine Grube.

P.S in einer Behindertenwerkstatt ist schwer. Würde ich keinem anraten. Der Staat steckt da leider komplett ungenügend Mittel rein. Es ist zum kotzen wie der Staat die Schwächsten und Notdürftigsten behandelt.

[–] Mrs_deWinter@feddit.org 8 points 4 days ago* (last edited 4 days ago)

Am liebsten wärs halt wirklich von wegen Abbrechen und "das Leben leben" also im Sinne von einfach auf mich Konzentrieren und auf meine Sachen die ich so mag bezüglich Hobby Projekte und etc >.>\

Oh Mann, ich fühls. Das ist ein krasser Lebensabschnitt in dem du grade steckst, wahrscheinlich was vom schwierigsten was du je gemacht hast (war bei mir jedenfalls so).

Fakt ist leider: So funktioniert das Leben nicht. Muss es auch nicht - den Widerstand, den du grade innerlich spürst, der geht weg. Jedenfalls bei mir und bei so ziemlich jedem anderen auch. Ich habs damals gehasst zu arbeiten und war damit auch echt überfordert. Heute mag ich meinen Job echt gerne und arbeite sogar freiwillig Vollzeit, was ich damals für unmöglich gehalten hätte. Kommt leider erst mit der Zeit. Bis dahin ist es erstmal kacke.

Wenn du das Gefühl hast, in der WfbM nicht langfristig weiterzukommen, hast du schonmal drüber nachgedacht dich an Stellen zu wenden, die für solche Probleme eigentlich zuständig sind? "Psychosomatische Reha", soll immer dann gemacht werden wenn die Arbeitsfähigkeit langfristig gefährdet ist. Was sie ist, wenn du auf dem ersten Arbeitsmarkt nichts findest. Oder "RPK", ein spezielles und eher langfristiges Angebot, wenn man das Gefühl hat, das noch viele Fähigkeiten fehlen um beruflich durchzustarten; eben um die dann zu lernen.

Und übrigens: Ich sehs anders als dein Vater. (ich bin Psychologin.) Wenn der Alltag so schwer fällt, dann gibts immer was, das man diagnostizieren kann, und dann kriegt man auch entsprechende Hilfe. Darum gehts eigentlich auch bei Diagnosen: Hilfebedarf. Und wenn du den hast, dann kannst du auch Unterstützung kriegen. Manchmal ist es ziemlich unmöglich den Durchblick zu behalten, wo man sie findet, aber ich denke wenn du in der Reha anfängst, können die dir damit bestimmt helfen.

[–] Imke@feddit.org 2 points 4 days ago

Das klingt, als würde dir ein Neustart gut tun, was zugegebenermaßen ein bisschen kompliziert sein kann, wenn du dich

  1. Derzeit nicht wohl in deiner Haut fühlst
  2. Die Situation dich überfordert
  3. Du deinen Neustart organisieren musst/möchtest, während du gleichzeitig noch in den bestehenden Strukturen weitermachen musst, die dich so belasten (scheiß Job, Schulden usw...)
  4. Dein bisheriger Lebenslauf sich erstmal ein wenig gegen die Türen stemmt, die du vielleicht öffnen möchtest.

Für einen Neustart brauchst du also viel Willenskraft und vor allem eine gute Struktur! Da Punkte 1-4 dir die Sache ein wenig kompliziert machen, kann es sein, dass dein Neustart nicht von heute auf morgen möglich ist, sondern Schritt für Schritt erreicht werden muss. Und um zu wissen, welcher Schritt als nächstes machbar ist, brauchst du die Struktur, den Masterplan, der aus vielen kleinen Schritten besteht. Die Schritte können so klein sein, dass du sie in deinen belastendenden Alltag unterbringen kannst. Jeder der kleinen Schritte bringt dich näher an dein Ziel, das du erreichen möchtest (z.B. weniger Überforderung, oder Job XY, oder finanzielle Sicherheit...), aber auch die kleinen Schritte können schon Erleichterung bringen. Ohne diese kleinen Schritte wirkt das größere Ziel sehr schwer erreichbar und meistens macht man dann gar nichts mehr in diese Richtung, und Kraft kostet es trotzdem obwohl nichts passiert.

Hast du dich denn schon mal um einen Therapieplatz bemüht? Oder hast du eine Idee, wo du am liebsten arbeiten würdest, was sicheren Lohn einbringt (oder am wenigsten ungerne)? Würde es dir helfen, wenn du erstmal darauf hinarbeitest, deine Schulden abzubezahlen? Wenn du nach 4h Arbeit komplett am Ende bist, kann man zum Beispiel auch versuchen, erstmal diese Ursachen herauszufinden. Manchen hilft Sport, manchen eine Therapie, manchen ein Jobwechsel, manchen ein Masterplan im Hinterkopf...

Ich würde empfehlen, in Stichpunkten aufzuschreiben, mit welchen Dingen du unzufrieden bist. Dann würde ich mir überlegen, was du stattdessen lieber hättest. Jetzt ist es an der Zeit, die kleinen Schritte herauszufinden, die du gehen musst, um diese Punkte zu erreichen. Wenn ein Hindernis im Weg ist, führen fast immer viele kleine Schritte darum herum. Beim planen der Schritte kannst du dir Hilfe Suchen. Dafür gibt es an vielen Orten allgemeine soziale Beratungsstellen. Auch andere Leute aus deinem Umfeld können dir viel bessere Tipps geben, wenn du nach dem nächsten kleinen Schritt fragst, wenn dein Ziel klar ist, denn zu viele Probleme auf einmal lassen sich schwer überblicken und müssen erstmal von dir geordnet werden. Wenn du das geschafft hast, steht als nächstes immer nur noch ein kleine Sache an, die du erledigen musst, statt der Riesenbrocken mit vielen Fragezeichen.

Viel zu langer Rede kurzer Sinn: Klar musst du deine Arsch hochkriegen, aber ohne Struktur kämpft man auch mit erhobenem Arsch gegen Windmühlen!

[–] Dyskolos@lemmy.zip -1 points 4 days ago (1 children)

Einfachste Regel für ein friedliches Dasein: gib nie mehr aus als du hast.

Wenn du der Meinung bist, nichts anderes zu finden wegen einem nicht so optimalen Lebenslauf: fake das ding. Pimp es auf. Nicht übertrieben, es sollte schon dein tatsächliches können widerspiegeln 😊 Such ne firma, die es kürzlich gab, schreib dir nen Zeugnis von denen. Fake it till you make it. Der Markt ist unfair, warum also solltest du fair sein.

Oder brutal Ehrlich. Geh in dich was du wirklich willst. Mit 23 ist der Zug noch nicht abgefahren. Je länger du wartest (besonders in der IT), desto schneller bist du raus und desto schwieriger wird's je wieder rein zu kommen.

Und Versuch die Grundregel zu verinnerlichen, auch wenn's schwer ist: gib niemals mehr aus als du hast. Deine schulden sind NOCH überschaubar. Werde kein Zahnrädchen welches nur existiert um für andere Zinsen zu verdienen.

[–] RetroHax@feddit.org 2 points 4 days ago (1 children)

Das Problem bei mir ist halt hauptsächlich das ich mein Know How hab aber nicht wirklich ne Stelle bekomm :(
Ich war zum beispiel in STuttgart bei nem Startup bei nem 2 Wöchigen Praktikum 4 Monate nach dem ich Arbeitslos war im Web Dev Bereich tätig und habe nur Positives Feedback bekommen allerdings konnte die mich dann auch nicht einstellen am Ende und die Firma ist sogar n Jahr später pleite gegangen :(
und meine 2 letzten Praktika waren dann wiederrum im Embdded Bereich in München und in Berlin wo auch des gleiche war wie bei meiner Ersten Praktikum :(
Ich habs Wissen und die SKills aber keine Möglichkeit ne Stelle in dem bereit zu bekommen :(

[–] Dyskolos@lemmy.zip 2 points 3 days ago

Das ist natürlich kacke. Kann von hier aus natürlich nicht beurteilen woran's liegt. Und auch keine Ahnung was heute so erwartet ist von den recruitern (mein letzter kurzer job ist über ne Dekade her).

Unbegründete Lücken im Lebenslauf? Superhässliches photo von dir? (Manche personaler sind... Naja...) Anforderungen zu hoch? Wissen nicht belegt? ("Ich kann das" reicht oft nicht, leider) Anschreiben kacke? (Auch wenn's meist eh nicht gelesen wird)

Aber selbst wenn alles perfekt ist, die Konkurrenz ist größer als du vermutlich denkst. Ich war CTO Oder CEO (wenn ich denn mal arbeitete) und oft hast du literally 1000 verdammte Bewerbungsunterlagen nach 1-2 tagen der Stellenanzeige auf dem tisch gehabt. Je höher die stelle desto weniger und vice versa.