this post was submitted on 05 Jun 2026
26 points (96.4% liked)

DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

5286 readers
420 users here now

Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.

Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:

___

Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":

___

Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___

Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org

___

founded 2 years ago
MODERATORS
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
[–] istdaslol@feddit.org -1 points 3 days ago (1 children)

Ja klar, aber ich wage auch mal zu bezweifeln das er das Auto damals für 30000 verkauft hat, da es heute im markt für sicher 5-6k weggeht. Das Auto ist bereits komplett abgeschrieben. Und wie in meinem anderen Kommentar geschrieben fände ich den Wertverlust nur sinnvoll wenn man vom kauf eines Auto rechnet und hier war das ja bereits vorhanden also das Kapital schon gebunden. Wenn man die Kosten rausrechnet hat er ja immernoch Gewinn erzielt, halt nur im Bereich von 6000€ was ja auch nicht schlecht ist. Man könnte ja auch bei gehen und Mobilfunk und Handykosten in das neue einrechnen da man für car-sharing eine App oder auch für die öffies. Wenn man fies ist auch die Wohnung da mit Auto man außerhalb eine günstigere Wohnung haben könnte wo die öffis dann nicht so gut sind.

[–] JensSpahnpasta@feddit.org 9 points 3 days ago (1 children)

Du hast die Rechnung falsch verstanden. Er hat sein bisheriges Auto im Jahr 2014 verkauft. Und dann auf der Basis den realisierten Wertverlust berechnet, also den Unterschied zwischen seinem Kaufpreis und dem, was er dann noch dafür bekommen hat. Diese Summe hat er dann auf die Jahre des Autobesitzes gerechnet und kam auf 2.000€ pro Jahr, die das Auto an Wert verloren hat. Ist jetzt nicht total schräg. Das wäre ein 30.000€ Auto, das nach 10 Jahren dann noch 10.000€ wert ist.

Um auf die berechneten 30.000€ zu kommen, hat er also kein reales Auto verkauft. Er hat den Wertverlust seines vorherigen Autos weitergeführt, dort die Inflationsrate einberechnet und das als Ersparnis angesetzt. Ist eine völlig sinnvolle Vorgehensweise

[–] Majoran@feddit.org 3 points 3 days ago (1 children)

Ich finde, das Problem ist, dass alle anderen Kosten eigentlich laufend wiederkehrende Kosten sind, während der Wertverlust eher auf einer Sättigungskurve liegt: KFZ-Steuer kostet halt 400 Euro im Jahr und der Betrag kommt immer wieder. So schreibt er ja zur gesamten Rechnung:

Für jedes Jahr sieht das dann so aus. Wir sparen im Durchschnitt jährlich 1.500 bis 2.000 €.

Der Wertverlust kehrt aber nicht in gleicher Art wieder wie eine KFZ-Steuer, da das Auto ja nicht linear jedes Jahr 2000 Euro an Wert verliert. Spätestens wenn der Wertverlust = Kaufpreis ist, wird das Auto ja keinen negativen Wert bekommen. Die KFZ-Steuer hingegen wird weiter anfallen.

Daher kommt mir die Rechnung, wie sie hier ist, schon auch ein wenig schief vor; auch wenn es grundsätzlich sicher auch nicht verkehrt ist, den Wertverlust irgendwie auch mit auf dem Schirm zu haben.

[–] JensSpahnpasta@feddit.org 5 points 3 days ago

Natürlich ist die Rechnung etwas schief, weil du das ja auch nicht wirklich seriös rechnen kannst: Wie du beschreibst, ist der Wertverlust nicht linear. Dafür sind ältere Autos bei Reparaturen unberechenbar. Gebrauchtwagen sind während Covid hart teuer geworden, der Wertverlust ist also geringer. Die Inflation bei Neuwagen ist aber auch nicht stehengeblieben. Das gesparte Geld könntest du ja auch investieren und damit Dividende oder Zinsen bekommen, was sich über 12 Jahre richtig läppert. Und so weiter. Daher sind halt solche Vereinfachungen sinnvoll.